Trendanalysen zum Lebensmittelverbrauch auf Basis der Agrarstatistik

Bei der Interpretation der Ergebnisse der Agrarstatistik ist zu berücksichtigen, dass die Agrarstatistik keine Angaben zum tatsächlichen Lebensmittelverzehr der Bevölkerung in Deutschland liefert. Tatsächlich werden
dort die in Deutschland gesamtwirtschaftlich für den Verbrauch verfügbaren Lebensmittel ausgewiesen.

So sind z. B. die ausgewiesenen Mengen in der Regel höher als die verzehrten Mengen. Die DGE geht davon aus, dass die Einschränkungen bei der Verwendung der Daten aus der Agrarstatistik im Zeitablauf annähernd stabil bleiben, sodass die Agrarstatistik dennoch wichtige Hinweise auf Trends im Lebensmittelverbrauch in Deutschland gibt.

Laut Agrarstatistik war in den vergangenen zehn Jahren der Verbrauch von:

  • Roggen(-produkten), Kartoffeln, Obst und Obstkonserven, Hülsenfrüchten, Alkohol (besonders Bier und Spirituosen), pflanzlichen Fetten (inkl. Margarine), Honig und Butter, Fruchtsäften sowie Kaffee und Tee rückläufig

  • Kartoffelerzeugnissen, Süßwaren, Konsummilch und Fleisch weitgehend konstant

  • Hartweizen bzw. Teigwaren, Reis, Gemüse, Schokoladenwaren, Zitruserzeugnissen, Joghurt, Käse, Geflügelfleisch und Fisch sowie Mineralwasser und Erfrischungsgetränken gesteigert.

Quelle: ZVB, Rundschreiben 17/2013