Die Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen soll landesweit ein Klima von Innovation und WettbewerbsstĂ€rkungschaffen. Das breit angelegte Unternehmensentwicklungskonzept wird angesichts verĂ€nderter Marktanforderungen und gewandelter gesellschaftlicher BedĂŒrfnisse den Unternehmen des Handwerks neue Themenfelder erschlieĂen und dazu beitragen, ArbeitsplĂ€tze zu sichern und zu schaffen. Sie wird koordiniert und getragen von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfĂ€lischen Handwerks (LGH). Partner vor Ort sind dabei der BĂ€ckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe gemeinsam mit acht weiteren handwerklichen FachverbĂ€nden, allen sieben Handwerkskammern in NRW, dem Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH), den Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) und der Kreishandwerkerschaft Borken.
Mit Seminaren, Workshops und rund 5.000 direkten Unternehmensberatungen sollen durch die âZukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalenâ in den kommenden drei Jahren neue GeschĂ€ftsfelder fĂŒr die rund 175.000 handwerklichen Unternehmen erschlossen werden. Dabei geht es unter anderem um neuartige Produkte und Dienstleistungen in einer Ă€lter werdenden Gesellschaft, um Marketingkompetenz und die ErschlieĂung von AuslandsmĂ€rkten.
Offiziell ist die Zukunfts-Initiative am 1. Juni gestartet. Die Gesamtkosten betragen zwölf Millionen Euro. Davon werden 8,6 Millionen durch das NRW-EU-Ziel-2-Programm finanziert, unter anderem aus dem EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung (EFRE). Die restlichen 3,4 Millionen Euro bringen die Spitzenorganisationen des Handwerks auf.
âMit der Zukunfts-Initiative soll nun landesweit eine groĂe Breitenwirkung erzielt werden. In einem Klima von Innovation und WettbewerbsstĂ€rkung wollen wir die Handwerksunternehmen in allen Regionen in NRW an die Herausforderungen der Zukunft heranfĂŒhren und sie fĂŒr die damit verbundenen Chancen sensibilisieren", erklĂ€rte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der LGH, Reiner Nolten.
Marketing- und Dienstleistungskompetenz sind heute zunehmend strategische und ganzheitliche Anforderungen an eine wettbewerbsfĂ€hige Unternehmensplanung und -fĂŒhrung. Nötig sind dafĂŒr fachliche Kompetenzen, aber auch Markt- und Methodenwissen. Die Zukunfts-Initiative will auf diesem Feld AnsĂ€tze entwickeln und propagieren, die an die speziellen BedĂŒrfnisse von kleinen und mittleren Betrieben angepasst sind und eine konsequente Ausrichtung auf die Kunden unterstĂŒtzen.
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